Energie tanken statt Burnout

Vergangene Woche haben wir über „richtige“ Lösungen gesprochen. Und nun stellt sich natürlich die Frage, wie wir diese Lösungen dann für uns weiterverwenden.
Meiner Erfahrung nach können wir jemand anderen nur dann unterstützen in seinem Leben weiterzukommen, wenn wir uns selber unserem eigenen Leben gestellt haben, wenn wir uns zumindest klargeworden sind, wo auch unsere Schwachstellen liegen.
Und vor allem ist für mich eines klar:
Wie wollen wir einem Menschen bei einem Thema eine ernsthafte Lösung anbieten, wenn wir dieses Thema für uns selber noch nicht aufgearbeitet haben?
Ohne es zu wissen, nehme ich einfach einmal an, dass es in deinem Leben sicherlich Bereiche geben wird, in denen alles perfekt läuft, und du weißt in einer bestimmten Situation sofort, wie diese am besten zu lösen ist.
Doch die meisten Menschen haben eigene Baustellen, ohne deren Bewältigung sie keine echte Hilfe für andere sind, nur vom Hörensagen etwas erzählen können.
Eines der besten Beispiele ist das Thema „Finanzen“.
Denn wie willst du jemanden Ratschläge erteilen, wenn du womöglich dein eigenes Bankkonto nicht im Griff hast?
Nun möchte ich allerdings noch einen Schritt weitergehen. Denn meiner Meinung nach haben wir nach einer ersten Aufarbeitung unserer Baustellen erst die Basis gelegt, um uns ein erstes Mal wirklich Gedanken zu machen, worin wir unsere Zukunft sehen.
Wir haben bereits öfter darüber gesprochen, was unser Herz erwärmt, was uns wirklich Freude macht. Vielleicht ist es dir bis jetzt schwer gefallen dich richtig hinein zu fühlen, was das denn bei dir alles ist, welche Dinge dich besonders berühren.
Wenn wir aber nun den Schritt gemacht haben uns selbst – wieder – kennenzulernen, sollte uns das Ganze gleich um einiges leichter fallen. „Wieder kennenlernen“ deshalb, weil wir als Kinder genau gewusst haben, was uns Spaß macht und viele Kinder schon genau wissen, was oder wer sie einmal werden wollen.
Es erfordert sicherlich an Übung, Tag für Tag, doch wenn wir unsere „Themen“ aufgearbeitet haben und wirklich eine positive Veränderung in unserem Leben herbeiführen wollen, werden wir immer besser herausfinden, womit wir uns am wohlsten fühlen, und im Idealfall unsere „Berufung“ entdecken.
Diese Erfahrung habe ich selber gemacht, weshalb ich dir mein Buch „Mein Weg in meine Berufung“ (auf Amazon) heute noch einmal besonders empfehlen möchte.
Denn wenn wir in unserem Leben vorausdenken und bedenken, wie viel Energie dieser ganze Alltag und oft vielleicht lästige Verpflichtungen haben, können wir unsere Energie nur richtig auftanken, wenn wir unsere (Frei-) Zeit erfüllt verbringen. Das kann, wie bei mir, sogar zum Berufswechsel führen.
Durch die schnelllebige Zeit sitzt uns allen eine ganz große „Gefahr“ im Nacken, wenn wir zu wenig Acht geben, ist das Burnout, bedingt durch Stress, mangelhafte Ernährung …
Deine Veränderung gefällt vielleicht nicht allen Menschen in deiner Umgebung, mitunter musst du womöglich mit Kritik, Neid und Unverständnis umgehen, wenn du deinen Weg erkannt hast, deiner Berufung folgst.
Doch wenn du deinen Weg gehst, wird dir dieser die Energie zurückgeben, die du täglich brauchst.
Vor drei Tagen war bei uns der Ostersonntag, weshalb ich heute abschließend noch einen kurzen Gedanken anbringen möchte, der sich mit meinem Glauben beschäftigt. Ohne dabei religiös werden zu wollen. Wer mich kennt, weiß, dass ich zwischen „Glauben“ und „Religion“ genau unterscheide.
Vor kurzem habe ich von Gordon MacDonald das Buch „Warum Jesus kein Burnout hatte“ gelesen, und für mich war die Botschaft ganz klar:
Egal, wie viele Gegner du hast, wenn du für deine eigenen Ideale und echte Werte im Leben eintrittst, wenn du deine Berufung lebst, dann wirst du niemals ein Burnout bekommen, sondern immer die Energie haben weiterzugehen.
Falls du gerade davor bist eine Entscheidung zu treffen, unterstütze ich dich gerne dabei.
Ich freue mich, wenn du meinen YouTube-Kanal abonnierst, und wünsche dir eine energiereiche Zeit bis zum nächsten Mal.
Alles Liebe,
Stefan Josef
Klicke hier, um zu meinem Buch zu kommen: „Mein Weg in meine Berufung“
