Lifestyle-Coach

Meine Gesundheit habe ich über 30 Jahre lang nicht besonders ernst genommen. Fast-Food und Rauchen waren ein fixer, für mich nicht wegzudenkender Bestandteil meines Lebens. Und immer wieder krank zu sein, gehört doch zum Leben einfach dazu, und lässt sich ja so wunderbar mit Medikamenten behandeln …

Der Umstand, der für mich der Anlass war in Bezug auf meine Gesundheit umzudenken, klingt für viele vielleicht lustig und nicht ganz nachvollziehbar, doch als ich mit Anfang 30 meine ersten weißen Barthaare entdeckt habe, war das für mich der Auslöser mir ernsthafte Gedanken über meinen bisherigen Lebensstil zu machen.

Zu dieser Zeit war ich noch als Versicherungsagent tätig und habe mich daran erinnert, dass ich einige Monate zuvor schon einmal eine CD zum Thema „Gesundheit und wie werde ich gesund alt“ über einen meiner Kundinnen bekommen hatte. Da ich diese CD allerdings irgendwo verlegt hatte, beschloss ich mich mit meiner heutigen Mentorin zu treffen und mich näher zu informieren.

Wie sich meine Lebensqualität in gesundheitlicher Sicht verändern würde, habe ich mir damals überhaupt nicht vorstellen können. Doch durch einen Vortrag zum Thema „Gesundheit“ und einem persönlichen Treffen einige Tage danach, habe ich die Entscheidung getroffen wirklich grundlegend etwas verändern zu wollen.

Nun sind bereits über 7 Jahre seit dieser Entscheidung vergangen, und seitdem beschäftige ich mich mit den Themen „Gesundheit“ und „Ernährung“, wodurch ich neben der Vitalität meines Körpers auch mein Gewicht bewusster im Zaum halten kann als früher.

Die Anzahl der Fettzellen unseres Körpers mag zwar bereits in der Kindheit festgelegt werden, dennoch haben wir die Freiheit zu entscheiden. Denn am meisten bestimmt die Qualität unserer Ernährung unsere körperliche Entwicklung. Durch die „richtige“ Nahrung regelt sich das „Problem“ mit den Fettzellen fast wie von selbst.

Eine der für mich persönlich wichtigsten Auswirkungen war der Umstand, dass ich nach wenigen Wochen statt etwa 1 ½ Packungen Zigaretten pro Tag nur mehr so 10 bis 15 Zigaretten geraucht habe. Seit Anfang November (2010) hatte ich eine Nahrungsergänzung zu mir genommen, und das war für mich so ein erster „Wow-Effekt“. Ich habe mich an den Gesundheitsvortrag zurückerinnert und mir gedacht:

„Wenn ich meinem Körper Dinge gebe, die er wirklich braucht – und Nikotin und Parfumstoffe aus den Zigaretten braucht er wirklich nicht – dann muss wohl die logische Konsequenz sein, dass er bestimmte Dinge zumindest nicht mehr in dem Maße annehmen kann/will als zuvor.“

Das ist allerdings noch nicht das Ende der Geschichte, denn genau am 17. Juli 2011 habe ich meine letzte Zigarette geraucht. Denn nun war ich wirklich soweit, diese ein bis zwei Zigaretten, die ich noch zur „Sicherheit“ geraucht habe, auch aufzugeben.

Eine plötzliche Umstellung der Ernährung und eine allgemein gesündere Lebensweise sollten nicht mit der Erwartung verbunden sein, dass sich plötzlich Krankheiten komplett in Luft auflösen, jedoch weiß jeder, dass die Summe der Entscheidungen, die wir treffen, sich am Ende auf unser Wohlbefinden auswirkt.

Und wenn unser Körper durch unser bewussteres Leben weniger „schädliche“ Dinge verarbeiten muss, dann bleiben mehr Reserven übrig, um „gesünder alt zu werden“ bzw. „im Alter länger gesund zu sein“.

Worauf es in der Ernährung wirklich ankommt, welche Erfahrungen ich dabei gemacht habe und welche „Grenzen“ ich dabei schon auch sehe, darüber erzähle ich dir gerne mehr.

Alles Liebe,

Stefan Josef